talk42 Chat SRF – Swisscom-Chef warnt vor Folgen der «1:12»-Initiative

in moderierte chats, SRF |

Carsten Schloter zu den Folgen der «1:12»-Initiative im Chat

  • Freitag, 7. Juni 2013, 9:30 -10:00 Uhr

«Meinen Lohn kann man gerne senken», sagt Carsten Schloter. Der Swisscom-Chef warnt im Chat beim SEF aber vor den Folgen der Initiative für das gesamte Lohngefüge in seinem Unternehmen. «1:12» träfe auch viele andere Kollegen bei der Swisscom.

Am 07.06.2013  geht´s mit unserer talk42 Chatsoftware los – wir freuen uns!

Hier können Sie die Antworten des Swisscom-Chefs in voller Länge lesen.

Die «1:12»-Initiative wäre für Swisscom-Chef Carsten Schloter kein Grund zu kündigen. Der Chef des grössten Schweizer Telekomkonzerns warnte jedoch vor den Folgen für andere Mitarbeiter in seinem Haus. «Wir haben 20 Lohnstufen bei der Swisscom, welche rund 19 Prozent Unterschied von einer zur anderen ausweisen», erklärte er im SRF-Chat vom Swiss Economic Forum in Interlaken. «Dies hat sich historisch so entwickelt.»

Liege nun der maximale Lohn bei einem Faktor 12, würde die Abstufung innerhalb der Lohnstufen deutlich geringer. Die Initiative träfe also viel mehr Kolleginnen und Kollegen. «Meinen Lohn kann man gerne senken, aber das ganze Gefüge anpassen ist sehr heikel», so der Swisscom-CEO.

Schloter, der im Chat eine halbe Stunde lang die Fragen von SRF-Nutzern beantwortete, äusserte sich auch zu den vergleichsweise hohen Kosten für Mobiltelefonie in der Schweiz. «Sie sind in der Tat rund 30 bis 40 Prozent höher als im Ausland», räumte er ein. Dafür gebe es verschiedene Gründe – vor allem die hohen Kosten für den Bau des Netzes, die etwa 80 Prozent der Gesamtkosten ausmachten. «Diese Baukosten liegen 60 Prozent über jenen im EU-Durchschnitt.»

Kommentare geschlossen

« »