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Prof. Gerd Langguth und Reinhard Mohr am 03.06. im Chat der Bundeszentrale für politische Bildung

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langguth_gerd.jpgmohr_reinhard.jpgAm Dienstag, 3. Juni 2008, von 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr chatten der Politikwissenschaftler Prof. Gerd Langguth (links) und der Autor Reinhard Mohr (rechts) live auf www.bpb.de zum Thema „Die 68er-Bewegung“.

Die 68er-Bewegung werde überschätzt, argumentiert Gerd Langguth, während seines Studiums Vorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten: „Gegenwärtig erleben wir erneut den Versuch, die Studentenrevolte zu so etwas wie einer „zweiten Geburt der Bundesrepublik“ hochzustilisieren. Das ist ahistorisch: Was in Deutschland immer als Vermufftheit der Adenauer-Ära charakterisiert wurde, war auch in anderen Ländern gang und gäbe.“

Der diskrete Charme der 68er-Revolution, schreibt der Journalist und langjährige Spiegel-Redakteur Reinhard Mohr in seinem gleichnamigen Buch, habe darin gelegen, mit allen Konventionen zu brechen. „Politisch ist die Revolte dieses fernen ‚Planeten 68‘ gescheitert, misst man sie an ihren ursprünglichen utopischen Zielen von Sozialismus und Weltrevolution. Doch ihre tiefgreifenden, widersprüchlichen und merkwürdig schillernden Wirkungen dauern bis heute an – ebenso wie die Diskussion darüber“, so Mohr.

Wie wirkt der „Mythos 1968“ heute nach? Warum wird 40 Jahre danach noch über die 68er gestritten? Gerd Langguth und Reinhard Mohr beantworten Ihre Fragen und diskutieren live im Chat.

Das Transkript zum Chat mit Prof. Gerd Langguth und der Reinhard Mohr finden Sie hier.

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