8. Ganztagsschulkongress 2011 in Berlin

in Bundesministerium für Bildung und Forschung, Livestreaming |

„Ganztagsschule verändert“:

Wie sieht die Ganztagsschule 2030 aus? Kann man überhaupt soweit in die Zukunft blicken? Der Versuch jedenfalls wird beim 8. Ganztagsschulkongress am 4. und 5. November 2011 unternommen. Er wird jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung veranstaltet. In diesem Jahr findet er erneut im Berliner Congress Center (bcc) am Alexanderplatz statt und steht unter dem Motto: „Ganztagsschule verändert“.

Die Einführung von Ganztagsangeboten beeinflusst nicht nur den Tagesablauf an Schulen. Sie wirkt sich auf das Berufsbild von Lehrerinnen und Lehrern, auf Haltungen, den Familienalltag und nicht zuletzt auf das Leben, Lernen, aber auch die Freizeitgestaltung von Schülerinnen und Schülern aus.

Jede zweite Schule in ganz Deutschland stellt sich inzwischen der Herausforderung und nutzt die Chancen, die Ganztagsangebote eröffnen. Damit hat sich die Zahl in den vergangenen sieben Jahren verdoppelt. Möglich wurde das durch eine Vereinbarung zwischen Bund und Ländern. Der Bund stellte daraufhin vier Milliarden Euro für den Ausbau von Ganztagsangeboten zur Verfügung.

Heute wird nicht mehr über deren Sinn diskutiert. Vielmehr geht es um die konkrete Umsetzung und um innovative pädagogische Modelle zur besseren individuellen Förderung. Längst sind sich Wissenschaft und Politik einig, dass Ganztagsangebote maßgeblich dazu beitragen können, die Chancengleichheit zu erhöhen und die Koppelung von Bildungserfolg und sozialer Herkunft zu durchbrechen.

Der 8. Ganztagsschulkongress will deshalb Wege des Gelingens aufzeigen. Neben Fachvorträgen wird der Austausch zwischen allen, die an Ganztagsschulen lernen und arbeiten, im Mittelpunkt stehen. Der Kongress will Anregungen geben, wie Ganztag funktionieren kann, wie Neuerungen angestoßen und nachhaltig umgesetzt werden können. Es ist gute Tradition geworden, dass dabei diejenigen, um die es in erster Linie geht, auch zu Wort kommen: Schülerinnen und Schüler.

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