40 Jahre Ostverträge

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40 Jahre nach Willy Brandts Kniefall in Warschau hat der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel die Entspannungspolitik Brandts als entscheidenden Schritt zur friedlichen Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas bezeichnet. Zugleich fordert er in seiner Rede, der Europäischen Idee mit einer neuen Entspannungspolitik Fortschritt zu verleihen.

Als eine „politische Ikone des 20.Jahrhunderts“ bezeichnet der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel Willy Brandts Kniefall am 7. Dezember 1970 in Warschau. Das Bild eines knieenden Bundeskanzlers am Ehrenmal für die Opfer des Aufstands im jüdischen Ghetto von 1943 habe sich „für immer in das kollektive Gedächtnis Deutschlands fest eingebrannt“. Brandt selbst musste als junger Sozialdemokrat und Widerstandskämpfer vor der Nazi-Barbarei fliehen.

Gabriel erinnert daran, dass diese Geste, die als Eingeständnis historischer Schuld gedeutet wurde, damals kontrovers diskutiert wurde. So warf die christdemokratische Opposition Brandt einen Ausverkauf deutscher Interessen und Landesverrat vor.

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